Die virtuelle Realität fasziniert den technikafinen Menschen, seitdem der erste Rechner Einzug in die privaten Haushalte hielt. War zu damaligen Zeitpunkten das Thema Virtual Reality noch reine Science-Fiction und wurde in Hollywood-Filmen wie „TRON“ oder „Der Rasenmähermann“ als Zukunftstechnologie dargestellt, so zeigte sich die wahre Realität im Bezug auf die virtuelle Realität äußerst ernüchternd. Obgleich die Grundidee für Produkte wie Oculus Rift bereits in der Idee vorhanden war, so wurde die praktische Umsetzung der VR-Brille stets als unwirtschaftlich dargestellt. Zum Einen benötigte die damalige VR-Brille, sozusagen die Mutter von Oculus Rift, eine besonders hohe Systemanforderung und zum Anderen war sie in der Anschaffung überaus kostspielig. Da sich der praktische Nutzen für den privaten Haushalt zu damaligen Zeiten noch stark in Grenzen hielt und auch letztlich niemand so Recht daran glauben wollte, dass ein Gamer für eine VR-Brille wie Oculus Rift derartig viel Geld investieren würde, so wurde die Weiterentwicklung stetig verschoben. Dieser Umstand bedeutet jedoch nicht, dass die Entwicklung der VR-Brille als Tor für die virtuelle Realität gänzlich gestorben war. Große Softwareunternehmen wie Microsoft haben die Entwicklung niemals aufgegeben und im Jahr 2016, immerhin gute 34 Jahre nach Erscheinen des Film-Klassikers „Tron“ sowie 24 Jahre nach „Der Rasenmähermann“ soll es nunmehr endlich soweit sein. Oculus Rift, die VR-Brille für die virtuelle Realität, soll auf den Markt kommen. Die Oculus Rift Release ist mehr als nur ein guter Grund, der Technologie sowie ihrer Auswirkung auf den Gamer-Markt einmal genauer hinter die Kulissen zu schauen.

Was ist eigentlich die virtuelle Realität?

Mit der VR-Brille Oculus Rift soll der Computernutzer das Tor zur virtuellen Realität gänzlich aufstossen und dabei ein völlig neues Nutzergefühl erhalten können. Dieses Versprechen ist bereits im Namen „VR“ der VR-Brille Oculus Rift enthalten. Unter der virtuellen Realität versteht man allgemeinhin die computergenerierte Darstellung einer gänzlich eigenen Welt, die – im Gegensatz zur tatsächlichen Realität – selbstverständlich vollständig künstlich ist. Mit der VR-Brille Oculus Rift wird der Computernutzer in diese Welt hineinsimuliert, wobei der Fantasie der Computerspieleentwickler dabei keine Grenzen gesetzt sind. Die virtuelle Realität kann an die tatsächliche Realität angelehnt sein, sie kann sich jedoch auch gänzlich anders darstellen. Nun wird jeder Mensch, der den Film „Tron“ oder den Film „Der Rasenmähermann“ gesehen hat, gleich an eine tatsächliche Gefährdung denken, die mit der Nutzung der VR-Brille Oculus Rift in der virtuellen Realität einhergeht. Diese Sorge ist jedoch gänzlich unbegründet, da die Nutzung der VR-Brille Oculus Rift auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen vollständig ungefährlich ist. Körperliche Schäden sind nahezu ausgeschlossen, wobei Menschen mit einer Vorbelastung der epileptischen Anfälle auf jeden Fall den Arzt konsultieren sollten, bevor sie Oculus Rift kaufen und nutzen. Die virtuelle Realität simuliert sämtliche Sinneseindrücke wie das Sehen, den Geruch sowie Berührungen und Geräusche in der computergenerierten Welt und stellt die Umgebung plastisch dar, ohne dass sie praktisch vorhanden ist.

Worin liegt der Unterschied zwischen der VR-Brille und normalen Games

Es mag durchaus richtig sein, dass sogar ein normales Videospiel bereits über eine eigene virtuelle Realität verfügt, in die der Gamer entsprechend eintaucht und mit der er interagiert. Der große Unterschied zwischen den Games, die mit dem Joystick oder dem Gamepad zu bedienen sind und dem Spiel mit der VR-Brille Oculus Rift liegt darin, dass der Nutzer ein vollständiger Bestandteil der virtuellen Realität wird und diese auch anders wahrnimmt. Der Unterschied ist für jeden Gamer sofort sichtbar. Wer einmal vor einer klassischen Simulation wie beispielsweise „Formel 1 2016“ oder „Fifa 16“ gesessen hat und diese ausgiebig gespielt hat, der wird wissen: Die Realitätsnähe ist zwar schon dank der hervorragenden HD-Grafik gut vorhanden, doch sitzt der Spieler noch immer vor einem Bildschirm oder Fernseher. Sicherlich lässt sich die Perspektive in den vorgenannten Spielen beliebig individuell einstellen und bei „Formel 1 2016“ ist sogar eine Cockpit-Ansicht möglich, doch ist der Gamer nicht Teil der virtuellen Realität. Mit der VR-Brille Oculus Rift wird sich zum Oculus Rift Release eben jener Umstand ändern, so dass der Spieler nicht mehr vor einem Bildschirm am Spielgeschehen teilnimmt sondern vielmehr in das Spielgeschehen einbezogen wird. Seien wir an dieser Stelle doch einmal vollständig ehrlich: Welcher speedbegeisterte Rennsportfan hat in seinem Leben noch nicht davon geträumt, einmal selbst im Cockpit eines entsprechenden Boliden zu sitzen? Dieser Traum gehört zu eben jenen Dingen im Leben, die sich nur schwerlich realisieren lassen doch mit der VR-Brille Oculus Rift lässt sich der Traum zumindest ein wenig in den heimischen vier Wänden in die Tat umsetzen. Der Gamer muss hierfür lediglich Oculus Rift kaufen und in die virtuelle Realität eintauchen und schon ist der Traum von der Formel-1-Karriere zumindest virtuell zum Greifen nahe.

Selbstverständlich ist der Begriff virtuelle Realität stets sehr eng mit der Begrifflichkeit Immersion verbunden, welcher als fester Bestandteil der VR-Brillen angesehen wird. Mit der VR-Brille Oculus Rift wird der Monitor ersetzt, so dass dem Gamer ein vollständig simuliertes 3D-Bild zur Verfügung steht. Dieses 3D-Bild ist dabei nicht starr in eine Richtung vorgegeben sondern interagiert mit der Kopfbewegung des Gamers, so dass die virtuelle Realität auch vollständig in die Tiefe als eine vollständige Welt dargestellt wird. Der Spieler schaut somit nicht lediglich auf die virtuelle Welt von Außen, sondern er ist in ihr. Mit dieser Empfindung ist letztlich auch der Begriff Immersion gemeint, der mit der neuesten Technik in Form der VR-Brille Oculus Rift für die heimischen vier Wände zur Verfügung steht. Immersion ist letztlich mit der neuesten Technik nicht mehr vollumfänglich zu beschreiben, da dieser Begriff dem tatsächlichen Empfinden nicht genau gerecht wird. Der Begriff Immersion bedeutet seiner Wortdefinition nach lediglich, dass der Gamer ein Teil der virtuell dargestellten Umgebung ist. Die reine Präsenz hingegen trifft das, was auf den Gamer mit der VR-Brille Oculus Rift wartet, nicht einmal annähernd.

Der nächste Schritt – Augmented Reality

Es gab in den 1980ern bereits erste Versuche, mittels den sogenannten Head-Mounted-Displays die virtuelle Realität darzustellen und diese auch zu erweitern. Da die damalige Technologie jedoch zu schwer und kostspielig sowie letztlich auch zu unausgereift war haben sich die Head-Mounted-Displays nicht durchsetzen können und fanden letztlich lediglich in einigen mehr oder minder hochwertigen Filmproduktionen Verwendung. Das Prinzip der Augmented Reality jedoch blieb als Idee erhalten und wurde stetig weiterentwickelt, doch stellt sich jedem interessierten Betrachter nunmehr nahezu zwangsläufg die Frage, was genau Augmented Reality eigentlich mit dem Thema virtuelle Realität zu tun hat? Diese Frage ist letztlich nicht schwer zu beantworten, da die Augmented Realität lediglich eine Erweiterung der Virtual Reality darstellt und somit für den Games-Markt besonders interessant wird. Anders als die reine virtuelle Realität wird dank Augmented Reality eben jene virtuelle Realität um die tatsächliche Realität erweitert, was zumeist mittels Überlagerungen verschiedener Bildschirme realisiert wird.
Von Science-Fiction an dieser Stelle zu sprechen wäre reiner Humbug, da die AR-Technologie bereits bei den Smartphones seit längerer Zeit Einzug gehalten hat. Für den Gamer-Markt ist diese Technologie zum aktuellen Zeitpunkt zwar noch gänzlich uninteressant, jedoch hat Microsoft mit den ersten Plänen einer HoloLens gute Ideen für die Zukunft. Da sich mit der HoloLens Informationen zu einer bestimmten Umgebung, beispielsweise die virtuelle Realität, einblenden lassen können wäre die HoloLens mit Sicherheit ein sehr schönes Utensil für ambitionierte Ego-Shooter-Fans, die in Clans ihre Missionen erfolgreich gestalten möchten. Diese Technologie liegt jedoch noch in weiter Ferne anders als die VR-Brille Oculus Rift.

Wann startet der Vorverkauf?

Auf der Elektronikmesse CES, die jedes Jahr in der amerikanischen Wüstenstadt Las Vegas in Nevada stattfindet, wurde der Vorverkauf der VR-Brille angekündigt. Im März des Jahres 2016 soll die Science-Fiction von damaligen Zeiten Realität werden und den privaten Gamern das Tor für die virtuelle Realität öffnen. Wer Oculus Rift kaufen möchte, der sollte sich ranhalten – die Nachfrage nach dem sensationellen neuen Produkt, welches zweifelsohne den Gamer-Markt nachhaltig verändern wird, ist derzeitig bereits gewaltig. Ebenfalls ein fester Bestandteil der Ankündigung war, dass jeder Kunde lediglich in den Genuss eines Exemplars wird kommen können. Fans des Spiels „Heavy rain“ sehen hier bereits ebenso erste Parallelen zu dem Film „Minority Report“ mit Tom Cruise, wobei diese beiden Multimedia Unterhaltungsprogramme durchaus noch einen Schritt voraus haben. 7000 regelrechte Hardcore-Fans sind bereits in der glücklichen Position, die VR-Brille Oculus Rift pünktlich in den heimischen vier Wänden nutzen zu können. Bevor jetzt jedoch Neid oder der Gedanke einer Bevorzugung aufkommt sei gesagt, dass diese 7000 Tech-Freaks bereits 2012 die Entwicklung von Oculus Rift im Zuge des Crowdfunding mit finanziellen Mitteln unterstützt haben. Als Dank für den ungebrochenen Glauben an die neue Technologie erhalten diese 7000 „Auserwählten“ eine vollständig kostenlose „Spezialedition“ der VR-Brille Oculus Rift.

Für diejenigen, die als „normale“ Vorbesteller die Oculus Rift kaufen möchten, hat sich der Entwickler dennoch etwas einfallen lassen. Als Bonus wird zusätzlich zur VR-Brille für die virtuelle Realität auch der eigens dafür entwickelte Weltraumsimulator „Eve: Valkyrie“ neben dem Plattformer „Lucky´s Tale“ geliefert. Der Controller für die VR-Brille, „Touch“, lässt sich derzeitig zwar noch nicht vorbestellen, ist jedoch für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant und soll pünktlich zur Verfügung stehen. Alternativ lässt sich die VR-Brille Oculus Rift auch mit einem Controller der X-Box-One für Spiele nutzen, der selbstverständlich im Lieferumfang enthalten ist.

Die Hauptfunktion der VR-Brille Oculus Rift

Es lässt sich nicht leugnen, dass die VR-Brille Oculus Rift in erster Linie für die Gamer gedacht ist. Mit einer entsprechenden VR-Brille wird der Eindruck vermittelt, dass der Gamer vollständig in die Spielewelt integriert ist und sich entsprechend in der Welt, die virtuelle Realität, umsehen kann. Selbstverständlich passt sich die virtuelle Realität den Kopfbewegungen des Spielers ohne nennenswerten Zeitverlust an. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt scheint es so, als sei der Siegeszug der VR-Brille Oculus Rift unaufhaltsam und der Gamer sollte sofort Oculus Rift kaufen. Doch ist die reine Funktionalität der Hardware lediglich ein Teil des Erfolges, da die gute Hardware nur dann entsprechend genutzt werden kann, wenn auch gute Software auf dem Markt vorhanden ist. Genutzt wird die VR-Brille Oculus Rift für die Oculus Rift Games wie eine herkömmliche Taucher- oder Skibrille, wobei Brillenträger ihre herkömmliche Brille sogar gänzlich simpel aufbehalten können. Der Träger der VR-Brille Oculus Rift blickt durch sie mit zwei Linsen hindurch, in denen ein stereoskopisches 3D-Bild erzeugt wird. Als Maximalauflösung für die Oculus Rift Games werden dabei 1080 x 1200 Pixeln unterstützt, was einem Wert von 2160 x 1200 Bildpunkten entspricht. Auf diese Weise erzeugt die VR-Brille Oculus Rift ein vollständiges Sichtfeld von einer Diagonalen mit 110 Grad, was dem normalen menschlichen Sichtfeld nahezu annähernd entspricht. Zudem ist die VR-Brille Oculus Rift mit Beschleunigungs- und Bewegungssensoren ausgestattet und registriert via Kamera sämtliche Bewegungen des Spielers. Der Sound kommt hierbei dank eingebauter Lautsprecher nicht zu kurz – die VR-Brille Oculus Rift liefert einen glasklaren Surround-Sound und kann zudem auch als vollständiges Headset genutzt werden. Gerade dieser Bereich ist für die Oculus Rift Games der Zukunft nicht unwichtig, da viele Spiele im Clan von der Kommunikation der einzelnen Teammitglieder untereinander leben.

Was gibt es zu entdecken?

In diesem Bereich ist es natürlich verständlich, dass – wie bei jeder neuen Technologie – zunächst lediglich ein ganz begrenztes Feld an Titeln zur Verfügung steht. Neben dem vorgenannten Weltraumsimulator „Eve: Valkyrie“ sowie dem Portaler „Lucky´s Tale“ stehen jedoch bereits namhafte Titel wie „Half Life 2“ und „Team Fortress 2“ zur Verfügung. Weitere Spieletitel wurden zumindest schon einmal an die VR-Brille Oculus Rift angepasst, so dass bereits durchaus eine attraktive Liste an Spieletiteln zur Verfügung steht. „Star Citizen“, „Elite: Dangerous“ sowie „Project Cars“ sind bereits mit der VR-Brille Oculus Rift nutzbar, so dass sowohl Shooter-Fans als auch Rennsportfreunde schon auf ihre Kosten kommen. Zudem sind bereits Titel wie „Legend of Dungeon“, „Time Rifters“ sowie „Euro Truck Simulator 2“ bereits fertiggestellt und zum Erwerb verfügbar. Besonders viel Freude dürfte auch „Edge of Nowhere“ bereiten, da dieser Games-Titel den Gamer in die Antarktis führt während hingegen „Eagle Flight“ dem Gamer die Möglichkeit gibt, die virtuelle Realität mit der VR-Brille Oculus Rift aus der Adlerperspektive über der Stadt der Lichter und Liebe, Paris, zu erleben. Wer hingegen etwas mehr Nervenkitzel erleben möchte, der sollte den Spieletitel „Adrift“ ins Auge fassen und seine Überlebenskünste auf einer nahezu vollständig zerstörten Raumstation unter Beweis stellen. Zweifelsohne eine Situation, in die niemand so richtg gerne kommen möchte, doch dank der VR-Brille wird garantiert jeder Gamer dieses Erlebnis überleben. Gleichermaßen verhält es sich mit der Thematik Bergsteigen. In der Realität ist dieses Erlebnis ausschließlich einem ganz bestimmten Personenkreis vorbehalten, da unerfahrene Menschen auf gar keinen Fall einen Berg in Eigenregie erklimmen sollten. Dank der VR-Brille Oculus Rift und den Oculus Rift Games jedoch steht dieses atemberaubende Erlebnis nahezu jedem Gamer zur Verfügung. Mit dem Titel „The Climb“, zweifellos eines der vielversprechendsten Projekten aus dem Bereich Oculus Rift Games, wird in Kürze eine äußerst realistische Bergsteigersimulation das Licht der Welt erblicken und die bereits attraktive Liste der Oculus Rift Games und die virtuelle Realität ergänzen. Verantwortlich hierfür zeichnet sich das Studio Crytek, welches eines der ambitioniertesten Entwicklerstudios im Bereich virtuelle Realität ist und dass für die Zukunft bereits weitere Toptitel im Bereich der Oculus Rift Games angekündigt hat.

Neben den Oculus Rift Games gibt es bei der Verwendung der VR-Brille für die Zukunft durchaus einige Pläne, die abseits der Oculus Rift Games laufen. So sind gänzlich virtuelle Kinobesuche und sogenannte Rundum-Filme denkbar. Auch ernsthafte Anwendungen wie in der Medizin oder in der Architektur sowie in der Toursmusbranche sind für die VR-Brille Oculus Rift denkbar. Es ist schon eine Weile her, dass das Unternehmen Facebook das Unternehmen Oculus Rift aufgekauft hat. Dementsprechend war nahezu annähernd klar, dass das soziale Netzwerk eigene Apps für die VR-Brille entwickeln würde. Diese Apps sollen sich, so die Ankündigung von Facebook, jedoch nicht ausschließlich auf Oculus Rift Games beziehen sondern vielmehr dem Besitzer der VR-Brille die Möglichkeit einräumen, in Eigenregie Content für die virtuelle Realität herstellen zu können. Die Vorstellung eines Facebook in vollständigem 3D ist zwar nicht undenkbar, jedoch auch keine Priorität. Bei all diesen Anwendungsmöglichkeiten und der bahnbrechenden neuen Technologie stellt sich fast zwangsläufig die Frage nach dem Oculus Rift Preis.

Oculus Rift Preis – Wie hoch wird er sein?

Eines steht bereits fest – günstig wird die VR-Brille Oculus Rift nicht. Bedacht werden sollte in diesem Zusammenhang, dass nicht ausschließlich der Anschaffungspreis für die Brille von dem Nutzer bedacht werden muss sondern vielmehr auch das verwendete Computersystem. Um ein flüssiges Ergebnis herstellen zu können muss das Computersystem in der Lage sein, sage und schreibe 400 Millionen BpS berechnen zu können. Damit bewegt sich der Nutzer sehr schnell in der Region von einem Spitzen-High-End-Rechner, da die Bewegungen in den durchaus graphisch sehr aufwendigen Umgebungen flüssg umgesetzt werden müssen. Aus diesem Grund empfiehlt der Hersteller Oculus auf jeden Fall einen Computer mit Intel-5-4590-Prozessor sowie mindestens 8 GB RAM auf dem Betriebssystem Windows 7. Für die Grafikkarte wird eine Mindestperformance einer Geforce GTX 970 oder einer Radeon R9 290 sowie alternativ einem neuwertigeren Modell dringend empfohlen. Somit kann allein für das Nachrüsten des Computers sehr schnell ein Betrag von 500 Euro an zusätzlichen Kosten zusammenkommen, für einen derartigen neu gekauften Computer müsste der Nutzer 1000 Euro an Kosten kalkulieren. Es gibt auf dem Markt bereits Rechner, die das „Oculus Ready“ Symbol tragen und für die Anwendung der VR-Brille kompatibel sind. Diese Rechner kommen zumeist aus dem Hause Alienware, Dell oder Asus. Die Kosten für die Brille an sich werden sich um die 350 Dollar bewegen, was im Vergleich zu den erforderten Systemkomponenten durchaus noch günstig ist. Computerbesitzer, die sich über die Leistungsperformance des Rechners nicht vollständig sicher sind, können mit einer eigens dafür entwickelten Software von Oculus den Rechner auf Herz und Nieren in puncto Kompatibilität testen. Für gewöhnlich trennt sich hierbei jedoch sehr schnell die Spreu vom Weizen.

Wie geht es mit der VR-Brille weiter?

Das Unternehmen Oculus hat sogar schon einen eigenen Store für Apps der VR-Brille eingerichtet und in Betrieb genommen. In diesem Store können sowohl Spiele als auch Filme sowie anderweitige Anwendungen direkt auf dem Onlineweg erworben sowie heruntergeladen werden. In Zukunft sollen zahlreiche Computerspiele, die bislang schon auf dem Markt waren, an die Nutzung mit der VR-Brille angepasst werden und via Stream verfügbar sein. Das Facebook-Tochterunternehmen plant derzeitig, bis spätestens zum Ende des Jahres 2016 mehr als 100 Titel anbieten zu können. Sicherlich mag diese Ankündigung ambitioniert klingen, doch hat das Unternehmen ja ein gesteigertes Interesse am Erfolg des Projekts, was zweifelsohne von dem Umfang der entsprechenden Titel abhängig zu machen ist. Um welche Titel es sich genau dabei handelt, darüber kann zum derzeitigen STand lediglich spekuliert werden.

Was gibt es vor dem Kauf zu beachten?

Sicherlich mag es stimmig sein, dass die virtuelle Realität ein gänzlich neues Spielgefühl zu bieten hat und dass es bislang noch keine nachweislichen medizinischen Negativauswirkungen gab. Dennoch sollte nicht verschwiegen werden, dass ein derartiges Erlebnis überaus gewöhnungsbedürftig ist und bei Menschen, die diese Erlebnisse noch nicht kennen, Schwindelgefühle auslösen können. Daher sollte jeder Nutzer, sofern er die Gelegenheit hat, die Brille entsprechend vorher testen. Weiterhin sollte bedacht werden, dass die meisten Spiele in den bisherigen Previews ausschließlich auf die kurzfristige Begeisterung des Spielers setzen und dementsprechend beeindrucken können. Es stellt sich somit zwangsläufig die Frage, inwieweit der Gamer beispielsweise ein vollständiges Formel-1-Rennen über die gesamte Distanz absolvieren kann. Dass der derzeitige Hype um die virtuelle Realität und die Faszination des Menschen für die digitale Welt kein Strohfeuer ist, beweist die anhaltende Nachfrage nach entsprechenden Produkten. Zweifler werden anmerken, dass dieser Umstand noch lange keine Garantie für den endgültigen Erfolg der Technologie ist und dass es keine Garantie für eine Weiterentwicklung der Produkte gibt, doch darf zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass sich die Oculus Rift durchsetzen und somit auch zukünftig zahlreiche Oculus Rift Games entwickelt werden. Diese Vermutung wird dadurch bestätigt, dass immer mehr Entwicklerstudios ihre Arbeit an der entsprechenden Technologie im Internet angekündigt haben und auch ältere Toptitel entsprechend angepasst werden sollen. Auf diese Weise können bereits Toptitel der Vergangenheit wieder in einem neuen Licht gesehen werden und wer träumt nicht davon, als mutiger Raumpilot gegen Gegner anzutreten und diese im Kampf auf Leben und Tod durch die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit zu besiegen.

Letztlich kann gesagt werden, dass der Gamer, der sich für die virtuelle Realität interessiert, die Kaufentscheidung der VR-Brille längst getroffen hat. Wer sich nicht gänzlich sicher ist, ob diese Form des Gamings für ihn das Richtige ist, der sollte einen vorherigen Test nutzen und sich von der Qualität der Brille überzeugen. Letztlich steht jedoch fest, dass die Oculus Rift und die Oculus Rift Games alles vorher dagewesene definitiv in den Schatten stellen und das Gamingfeeling nachhaltig verändern wird. Für passionierte Gamer, die bislang keine Begeisterung für neue Spiele finden konnten und sich so langsam die älteren Titel „überspielt“ haben, dürfte die Oculus Rift eine vollständig neue Welt öffnen und somit auch ein lange verloren geglaubtes „Feuer“ für Games wieder entfachen. Menschen im mittleren Alter, die ihre Jugend mit Filmen wie „Tron“ oder „Der Rasenmähermann“ und mit entsprechenden Träumen über die Verfügbarkeit einer derartigen Technologie mit all ihren Möglichkeiten verbracht haben, werden sich auf diese Weise wieder jung fühlen und für die jüngere Generation bietet sich ein Spielerlebnis, welches die Grenzen der bisherigen Videogames neu definieren wird.

Somit kann, unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, die Investition in eine VR-Brille als Investition in die eigene Lebensqualität angesehen werden. Sei es die zukünftige Nutzung des Internets oder das simple Spielen eines Spiels in der virtuellen Realität – der Mensch lernt niemals aus und kann dank dem Erlebnis virtuelle Realität neue Erfahrungen machen, von denen vorherige Generationen nicht einmal zu träumen wagten. Der Nutzer muss hierfür lediglich die Oculus Rift kaufen und das Tor zu einer vollständig neuen Dimension des Gamings aufstossen, so dass die Oculus Rift Release als Startschuss eines vollständig neuen Zeitalters angesehen werden. Wer die Oculus Rift kaufen möchte, der ist lediglich einen Mausklick davon entfernt, als mutiger und unerschrockener Technik-Pionier die neue Welt virtuelle Realität zu betreten und dort mit den stetig auftretenden neuen Herausforderungen über sich hinauszuwachsen. Von der Formel-1-Karriere über den mutigen Überlebenden in der schier ausweglosen Situation der zerstörten Raumstation bis hin zum Bezwinger des virtuellen Berges – alle Möglichkeiten stehen offen, sofern der eigene Computer dem Nutzer die Grenzen nicht aufzeigt. Wie dereinst Captain Kirk auf der Enterprise so schön sagte „dorthin zu gehen, wo noch niemals zu vor ein Mensch zuvor gewesen ist“ sollte der Pioniersgeist des Gamers nicht an einen einzigen Preis für den Kauf der Oculus Rift festgemacht werden, vielmehr handelt es sich um eine Investition, die sich garantiert lohnt und die einen Weg eröffnet, der noch lange auf absehbare Zeit nicht zu Ende ist.

Jeder Weg beginnt stets mit dem ersten Schritt und dieser ist, im Fall der neuen Technologie VR-Brille, sehr einfach durchgeführt. Der Nutzer muss lediglich die Oculus Rift kaufen und kann sich gänzlich auf die unbekannte Reise in Welten begeben, die sowohl faszinieren als auch sprachlos stimmen werden. Allein dieses Staunen ist an sich bereits unbezahlbar und wer sich noch in jungen Lebensjahren befindet, der kann seinen Kindern später einmal erzählen, dass er dabei war, als die neue Technologie Einzug in die privaten Haushalte hielt und dem Gamer ein gänzliches neues Zeitalter des Spielens und Entdeckens eröffnete. Allein hierfür lohnt der Kauf bereits, doch es gibt unter Garantie noch eine unglaubliche Vielzahl an Dingen zu entdecken. Mit der Brille von Oculus kann jeder zu einem Entdecker werden, ohne dabei die eigenen vier Wände verlassen zu müssen.